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Es gibt Startup-Programme, die wie ein Ovomaltine-Sponsoring wirken: Die Startups können es danach nicht besser, nur länger. Die be-advanced Challenge, welche im Impact Hub Bern durchgeführt wird, positioniert sich bewusst im gegenteiligen Eck: Denn das Ziel ist nicht, mittelmässige Ideen und Startups möglichst lange am Leben zu halten, sondern schnell auf die Realität am Markt zu reagieren. Das kann auch heissen, seine Idee zu verändern oder sogar fallenzulassen, anstatt weiter Zeit und Geld mit geringer Erfolgsaussicht zu verschwenden: Work smarter, not harder (or longer).

So kann es sein, dass du mit deinem Produkt und deinem Team einen Platz in einem dreimonatigen Startup-Programm gewinnst (woohoo!), ihr als Team über euch hinauswachst (chaka!), mit über 50 potenziellen Kunden sprecht (yeah!) und dabei realisiert: Das Business Modell funktioniert so nicht, eure Idee ist in dieser Form nicht sinnvoll (oh…). Zur Belohnung bekommt ihr nicht nur das be-advanced Zertifikat, sondern auch noch ein Nachtessen on top.

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Ja genau, richtig gelesen. Denn bei der be-advanced Challenge liegt der Fokus auf Marktvalidierung und einem starken, lernfähigen Team. So bedeutet dies womöglich für einige erst einmal, einen Schritt zurück zu machen und nochmal das Grundsätzliche zu überprüfen oder letztendlich zu verwerfen.

Dabei werden die Teams natürlich nicht alleine gelassen. In drei Workshops vermitteln Experten die richtigen Tools und Methoden. Zusätzlich steht jedem Team ein Coach zur Seite, der es bei der Meilenstein-Planung sowie Tracking unterstützt. Und natürlich pitchen die Startups am Ende vor Experten – und zwar ihre Fortschritte.

Bist du neugierig geworden? Hier gibt es mehr über die Challenge zu lesen. Die nächste Runde startet am 04. Juli: Bis zum 25. Juni kannst du dich noch für die be-advanced Challenge bewerben.

Die sechs Auserwählten der ersten Runde:


Susanne & Thomas von CARU

Wer seid ihr und was macht euer Startup?
Uns (Susanne & Thomas) motiviert es, ein Problem im Markt zu erkennen und dann eine Lösung dafür zu entwickeln – und das ist bei CARU passiert. CARU ist ein intelligentes Plug & Play Gerät, das über eingebaute Sensoren merkt, wenn eine Person zuhause Hilfe braucht, und diese dann organisiert.

Wieso braucht die Welt euch?
Der Wunsch der Menschen, zuhause zu altern, ist gross und weil die Pflegekosten durch den demographischen Wandel und die teure Heimpflege explodieren werden, ist das auch für die Gesellschaft sehr vorteilhaft. CARU ermöglicht Menschen, bis ins hohe Alter in ihrer eigenen Wohnung leben können – mit Sicherheit, Komfort und ohne die Verletzung der Privatsphäre.

Fast Forward zum 6. Juli: Was werdet ihr der Jury als euer grösstes Learning präsentieren?
Wir sind überzeugt, dass wir dank der vielen Kundengespräche eine sehr scharfe Value Proposition für unsere Zielgruppe entwickelt haben werden. Ausserdem arbeiten wir an unserem Geschäftsmodell und haben schon jetzt erstaunliche Erkenntnisse daraus gezogen.

 

 

 

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Thomas von ValUbot

Wer seid ihr und was macht euer Startup?
Wir sind Valubot, ein Team von 4 Mitgründern. Wir bieten unseren Nutzern einen barrierefreien Zugang zu Vergleichsinformationen in Form eines Chatroboters an.

Wieso braucht die Welt euch?
Wir stellen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Nutzer sicher und erhöhen langfristig damit auch die positiven Wettbewerbseffekte für alle Nutzer der abgedeckten Leistungen.

Fast Forward zum 6. Juli: Was werdet ihr der Jury als euer grösstes Learning präsentieren?
Unser grösstes Learning wird voraussichtlich sein, dass wir unser Produkt nicht nur für den Endnutzer erstellen, sondern es auch für unsere potenziellen Vermittlungspartner passend aufbauen müssen.

 

 

 

 

Franziska Orthorobotics
Franziska Ophthorobotics

Wer seid ihr und was macht euer Startup?
Ophthorobotics
entwickelt das weltweit erste Assistenzsystem für Injektionen in das Auge, um die Zeit der Ophthalmologen effizienter einzusetzen und dabei beste Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten. Die Idee entstand aus einer Zusammenarbeit von ETH Robotik Ingenieuren und Netzhautspezialisten des Triemli Spitals in Zürich.

Wieso braucht die Welt euch?
Die verbreitetste Ursache für Erblindung in den Industriestaaten kann mittels Injektionen von Medikamenten in das Auge behandelt werden. Stark wachsende Patientenzahlen und daraus erfolgende Kapazitätslimite der Augenspitäler machen einen Paradigmenwechsel für die Injektion in das Auge erforderlich. Unser Assistenzsystem erlaub den effizienten Einsatz von Augenärzten bei erhöhter Patientensicherheit.

Fast Forward zum 6. Juli: Was werdet ihr der Jury als euer grösstes Learning präsentieren?
Das grösste präsentierte Learning werden die Ergebnisse der Gespräche mit zukünftigen Anwendern unseres Assistenzsystems sein. Ausserdem werden wir verschiedene ausgewertete Businessmodelle vorstellen.

 

 

 

Beat von Clanoo
Beat von Clanoo

Wer seid ihr und was macht euer Startup?
Beat Wyss, Digital Marketeer und Branding Spezialist
clanoo: Entwicklung eines digitalen Hubs für Deinen Clan (Familie & Freunde).

Wieso braucht die Welt euch?
Weil viele von uns keinen physischen Ort mehr haben an dem wir zuhause sind. clanoo ist die digitale Heimat für Deinen Clan.

Fast Forward zum 6. Juli: Was werdet ihr der Jury als euer grösstes Learning präsentieren?
Suche so früh wie möglich den direkten Kundenkontakt. Sie werden Dir helfen, Ihre Bedürfnisse besser zu verstehen und Deine Value Proposition und Lösung auf sie anzupassen.

 

Max von Resilient
Max von Resilient

 

Tobias und Anna von VibWife
Tobias und Anna von VibWife