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Der Initiator unserer Partnerschaft, Eric Postler gibt uns einige Antworten, was die KPT in den Impact Hub Bern bringt und was sie dort erreichen will:

 

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„Der Arbeitsort und das Ambiente kann diesen “Ausbruch” unterstützen, indem es improvisiert und kreativ statt geordnet und strukturiert ist – das kann man im Impact Hub Bern erleben.“

Welche Beweggründe bringen die KPT in den Impact Hub Bern?

Die KPT ist ein Traditionsunternehmen mit 128 Jahren Geschichte. Wir können uns im Wettbewerb nur differenzieren, wenn wir neue Produkte und Dienstleistungen anbieten – was aber in diesem stark regulierten Markt eine ziemliche Herausforderung ist. Das ist meine Challenge als “Lead Avantgardist” bzw. Innovationsmanager im neuen Innovationsmanagement-Team.
Das Problem in grösseren Firmen ist, dass man immer mit den gleichen Menschen über dieselben Themen diskutiert: Da dreht man sich schnell mal im Kreis. Um also auf die dringend gesuchten neuen Ideen zu kommen, müssen wir immer wieder aus unseren bestehenden Strukturen ausbrechen. Der Arbeitsort und das Ambiente kann diesen “Ausbruch” unterstützen, indem es improvisiert und kreativ statt geordnet und strukturiert ist – das kann man im Impact Hub Bern erleben.
Der Austausch mit der Community im Impact Hub Bern ist für uns Horizonterweiterung und Inspiration, da die Leute dort nicht alle eine “Krankenversicherungsbrille” aufhaben. So kommen wir auf neue Ideen für Angebote, die wir im stillen Kämmerchen nie gefunden hätten. Ich selbst bin jeden Montagnachmittag und Donnerstagmorgen hier und freue mich, mehr über neue Startups und Initiativen zu erfahren!

 

Der Impact Hub ist also für euch eine Inspirationsquelle – einerseits durch die kreative Umgebung und andererseits durch die spannenden Menschen. Es gibt in Bern ja noch andere Anbieter in einem ähnlichen Bereich: Coworking, Ideation, Innovation. Wieso habt ihr euch für uns und den Impact Hub Bern entschieden?

 

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„Uns interessieren die Innovationsfelder im Bereich Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Erholung, Notfall und Beziehungsförderung sowie Coaching.“

Ich kenne Impact Hub aus Zürich und kenne den Flair und die Art und Weise, wie man hier zusammenarbeitet. Bei den Konkurrenzangeboten im Ideation Bereich sitzt man eben doch wieder mit den bereits bekannten Corporates im Raum, statt mit kreativen Menschen, an die wir sonst nicht herankommen würden.

Denn es ist so: Auch in grossen Firmen gibt es spannende Menschen, aber diese tummeln sich an den gleichen Orten wie wir. Aber die Querdenkender und Innovatoren aus KMU, Startups oder sonstigen kleineren Initiativen, sind für uns extrem schwer zu erreichen. Dabei erhalten wir extrem wichtige Insights von genau diesen Menschen, zum Beispiel punkto Pragmatismus. Die Kleinen müssen erfinderisch sein und leben Pragmatismus, Einfachheit und Geschwindigkeit jeden Tag.
Es wäre viel zu aufwendig, wenn wir von der KPT diese Leute selber finden, Kontakte pflegen und den Wissensaustausch fördern müssten. Deswegen nutzen wir den Impact Hub, der genau das für uns macht.

 

 

Welche Themen interessieren euch, auch im Zusammenhang mit dem Impact Hub und unserer Community?

Uns interessieren die Innovationsfelder im Bereich Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Erholung, Notfall und Beziehungsförderung sowie Coaching. Grundsätzlich wollen wir unsere Kundinnen und Kunden in diesen Bereichen unterstützen, sowohl im Versicherungs- sowie im Nicht-Versicherungsbereich. Die Impact Hub Mitglieder wollen wir in Ideation-Workshops oder bei der konkreten Umsetzung eines Projekts involvieren, dabei können sie ihren etwas anderen Blickwinkel und generell neue Inputs einbringen.

 

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„Ich bin ein starker Befürworter des Lean Startup Prozesses (…) Was ist wichtig? Was ist der Case? Was ist das Problem?“

Neue Produktideen sind das eine, aber wie wollt ihr dem stark regulierten Versicherungsmarkt innovativ sein?

Ich bin ein starker Befürworter des Lean Startup Prozesses und dort sehr auf den ersten Teil der Problemlösung fixiert. Was man jedoch in unserem Markt nicht machen kann, ist ein Produkt einfach online stellen und den Kunden sagen: “Probiert es mal aus”. Deswegen ist es in unserem Umfeld wesentlich, Know-How zu den relevanten Fragen zu erarbeiten: Was ist wichtig? Was ist der Case? Was ist das Problem?
Mehr zur Lean Startup Methode in diesem Blogpost von Eric.

 

Wir vom Impact Hub Bern glauben an Kollaboration zwischen unterschiedlichen Stakeholdern, vom Entrepreneur, zum Startup über die KMU bis zu Grossunternehmen. Welche Erfahrungen habt ihr als grosses KMU bereits mit Startups gemacht?

Zusammenarbeit mit Startups war bisher noch nicht im Fokus. Wir wollen nun neue Kooperationen aufbauen, wobei das nicht unbedingt mit Startups sein muss. Wir suchen im Moment Partner, um mit uns neue Produkte zu lancieren. Deshalb, wenn diese Beschreibung auf deine Idee passt, dann melde dich doch bei mir. Wie gesagt: Montagnachmittag und Donnerstagmorgen triffst du mich sicher im Hub.

 

Danke dir, Eric!