Unser neues Hub-Programm Elle Impact ist da! Unsere Vision ist, Entscheidungsträgerinnen von heute und morgen zusammenzubringen, und das in einem passenden Safe Space – für einen persönlichen Austausch auf Augenhöhe.

Unkompliziert, ohne Schi-Schi, direkt und schnell auf den Punkt. Genauso  «ticken» nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste bei Elle Impact. Und dazu veranstalten wir sogenannte Elle Impact-Dinners.

 

Claudine Esseiva, Frederike Asael und Sophie Achermann begrüssen zum Elle Impact Dinner 2022. Alle Fotos von Yoshiko Kusano.

 

Wer ist eingeladen? Frauen, die in der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Sport oder in Startups der Schweiz als Entscheidungsträgerinnen wirken. Im anspruchsvollen Alltag – oft zwischen Berufs- und Familienleben aufgeteilt -, suchen diese Frauen sehr gezielt aus, welcher Anlass ihnen einen Mehrwert bietet. Oft fehlt schlicht und ergreifend die Zeit, die Muse und die Energie einen Netzwerkanlass zu besuchen. 

Wir möchten mit Elle Impact einen Akzent setzen, Erlebnisse schaffen, an denen frau auf unerwartete Verbündete trifft, die man im Alltag nicht treffen würde und Möglichkeiten schaffen, Energie und Inspiration zu tanken. 

 

Und wie geht das konkret? An einem Donnerstagabend im September war es soweit, plötzlich ging alles ganz schnell: Die Frauen kamen, trotz strömenden Herbstregen ins Clé de Bern. Viele Umarmungen, grosse Freude, und Neugierde lag in der Luft: Und damit ging auch ein Traum, den wir hegten und sorgsam in die Umsetzung brachten, in Erfüllung.  

 

 

Wir durften diesen Anlass zusammen mit alliance f – der politischen Stimme für Frauen in der Schweiz und BPW  – dem grösstes Business Netzwerk für Frauen in der Schweiz, organisieren. Eine Zusammenarbeit, die alle beflügelt hat und sicher wiederholt wird. 

 

 

 

Wir stellten die Frauen einander vor, mit persönlichen Anekdoten, Super Powers oder ihren Talenten und dazu bekam jede ein Couvert mit zwei Namen von Frauen, mit denen sie unbedingt sprechen sollte – und schon waren die Gespräche im Gange. Ein schönes Ambiente und ein feiner Apéro Riche gehörte zum Elle Impact Anlass natürlich ebenso dazu.

 

 

Das ganze Foto-Album findest du hier. Fotos von Yoshiko Kusano.

 

Wir danken unseren PartnerInnen Standortförderung des Kanton Bern, der Schweizerischen Post und furrerhugi ganz herzlich für die Zusammenarbeit und die tolle Unterstützung – ohne sie hätten wir das Abenteuer Elle Impact nicht anpacken können.

 

 

 

Das ganze Foto-Album findest du hier. Fotos von Yoshiko Kusano.

 

 

Er lebt in der Region Bern und hat mit seiner Frau zusammen einjährige Zwillinge. Und nun arbeitet Anil seit ein paar Monaten bei der UBS in Zürich als First Level Support in der Informatik, doch das war nicht immer selbstverständlich. Lies hier die erstaunliche und beeindruckende Reise, welche er dafür zurückgelegt hat.

 

Dank Powercoders finden immer wieder neue Talente den Weg in die Schweizer IT-Branche. Bild: Powercoders.

 

 

Frederike Asael | Impact Hub Bern: Anil, wir haben uns kennengelernt, als du neu in der Schweiz warst. Jetzt arbeitest du in einer Festanstellung bei einer Grossbank, ein Traum ist wahr geworden. Was ist in der Zwischenzeit passiert?

 

Anil | Powercoders-Alumni: Vor fast dreieinhalb Jahren mussten ich und meine Frau unser Land aus politischen Gründen verlassen. Es war sehr gefährlich dort für mich und wir hatten keine andere Wahl. Ich erhielt hier Asyl als politischer Flüchtling. Wir landeten in einer Asylunterkunft im Kanton Bern und haben uns bemüht, möglichst schnell zu verstehen, wie wir hier Fuss fassen können. Ich durfte einen Kurs bei der Swisscom absolvieren, dieser fand im Impact Hub Bern statt. Eines Tages fragte ich dort am Empfang, was eine Mitgliedschaft kosten würde, denn ich brauchte einen Ort, wo ich in Ruhe Deutsch lernen und mir IT-Kenntnisse aneignen konnte.

In dieser Zeit wurden unsere Zwillinge geboren und zuhause gab es keinen ruhigen Moment. Mit meiner Frau hatte ich ausgemacht, dass ich alles daran setzen würde, möglichst schnell mein Wissen in der IT zu erweitern und einen Job zu finden. Ich habe damals alle möglichen Orte nach einer Möglichkeit abgeklappert, in Ruhe lernen zu können, ohne Geld auszugeben. Zum Beispiel habe ich gemerkt, dass man im Burger King stundenlang lernen kann, ohne etwas zu bestellen (schmunzelt).

Im Impact Hub Bern besuchte ich dann eine Informationsveranstaltung der Powercoders, der Programmierschule für Geflüchtete. Mit der Bewerbung hat es dreimal nicht geklappt – eines Tages traf ich aber die Powercoders-Crew an einem regelmässigen Community-Treffpunkt namens Stammtisch vom Hub. Dann ging alles schnell und ich wurde ins Programm aufgenommen. Ab dann ging es aufwärts. Nach dem Abschluss der Powercoders-Weiterbildung durfte ich zur UBS in ein Praktikum, nun wurde ich dort übernommen in einer Festanstellung. 

 

Eine grosse Chance: Für IT-Talente, aber auch für die interessierten Unternehmen. Bild: Powercoders.

 

 

Frederike: Wow, das ist so toll. Das muss dir und deiner Familie sehr viel bedeuten! 

Anil: Ja, absolut. Ich bin enorm dankbar. Die Tage sind mit fast drei Stunden Arbeitsweg zwar lange, aber die Arbeit ist super. Mittelfristig werden wir wohl in die Nähe meiner Arbeit ziehen.

 

Frederike: Wenn du etwas in der Schweiz ändern könntest, was wäre das?

Anil: Wenn du in ein völlig fremdes Land kommst, musst du eine Menge Sachen verarbeiten; von der Sprache aus, hin zu den Regeln, zur Kultur und vieles mehr. Das sind Dinge, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben und für die Menschen, die in diesem Land geboren sind, logisch sind. Und mit einem Mal sollst du alles perfekt können und innert wenigen Monaten verstehen. Ich wünsche mir, dass Schweizerinnen und Schweizer etwas Geduld haben mit Geflüchteten.

 

Frederike: Als du in die Schweiz kamst, über was hast du dich denn am meisten gewundert, was hat dich beeindruckt?

 

Anil: Beeindruckt hat mich, das erste Mal die Stadt Bern vom Rosengarten aus zu sehen – da stockte mir der Atem, so schön ist das. Und auch sonst ist die Schweiz atemberaubend grün mit vielen Wäldern überall. Ausserdem sind die Menschen hier körperlich fit und ernähren sich gut. Sie essen ganz oft Salat. Es scheint mir übrigens eine Unmöglichkeit, Fleisch zu kaufen, welches Halal ist. Sonst hab ich gemerkt, dass alles sehr durch getaktet ist, alles folgt einem Plan. Ich sehe selten Menschen, die sich spontan besuchen. 

 

Powercoders-Event in der Berner Heiteren Fahne. Bild: Powercoders.

 

Frederike: Würdest du die Programme, die du durchlaufen hast, auch anderen empfehlen?

 

Anil: Natürlich! Hubonaut im Impact Hub Bern zu sein, war eine ganz wichtige Station auf meinem Weg, der Hub hat einen ganz ähnlichen Spirit wie Powercoders. Zusätzlich kann ich auch das Programm der Swisscom und den HiCoders-Kurs empfehlen. Ich denke zudem, dass die Unterstützung, die die UBS für die Powercoders und ähnlichen Programme leistet, ebenfalls von unschätzbarem Wert ist. Der Impact Hub war der Startschuss, um zu lernen, wie das Leben in der Schweiz funktioniert, was Menschen hier arbeiten. Ich habe eine Menge gelernt; über das Leben in der Schweiz, die Menschen, die Stadt und super Freundschaften geschlossen.

 

 

Vielen herzlichen Dank, Anil und dir und deiner Familie nur das Allerbeste.

 

 

 

Mehr über das Volunteer-Programm Hubonauts erfährst du hier: https://bern.impacthub.net/hubonauts

Mehr zu den Powercoders erfährst du hier: www.powercoders.ch

 

 

Jonas Staub ist der Gründer und Geschäftsleiter von Blindspot, einem sozialen Unternehmen, das Inklusion und Vielfalt in der Schweiz fördert. Jonas und sein Team setzen sich für eine Gesellschaft ein, in der Inklusion in allen Strukturen als Selbstverständlichkeit gelebt wird. Zu Blindspot gehört ein ganzer Blumenstrauss aus Gastronomiebetrieben, integrativen Arbeitsmarktprojekten, Pop-Up Stores sowie Jugendtreffs und Freizeitaktivitäten für Jugendliche.

 

Frederike Asael | Impact Hub Bern: Jonas, erzähl uns doch, was Blindspot macht und für was ihr steht.

Jonas Staub | Blindspot: Wir sind vom Mehrwert einer vielfältigen Gesellschaft überzeugt. Damit dieser erfahrbar wird, schaffen wir Plattformen, wie beispielsweise unsere inklusiven Gastronomiebetriebe Provisorium46 und die Fabrique28. Diese Orte fördern Begegnungen und die persönliche Weiterentwicklung. In diesem Rahmen begleiten wir junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben.

 

Während Corona habt ihr nicht den Kopf in den Sand gesteckt, als die Restaurants zu waren, sondern grad noch einen neuen Betrieb aufgebaut. Wow! Kannst du uns was davon erzählen?

Mit unserem Inklusionsansatz haben wir eine sehr agile und innovative Teamkultur, welche in Krisenzeiten uns vorantreibt, unsere Vision konsequent umzusetzen. Nur mit so einer Teamkultur kannst du grosse und echte Visionen umsetzten. Denn du befähigst und motivierst mit diesem Ansatz alle Beteiligten. Inklusion ist in diesem Sinne ein Wirtschaftsmodell. Somit konnten wir unseren zweiten Gastronomiebetrieb, die Fabrique28, eröffnen, einen inklusiven Wochenmarkt lancieren und im Frühling ein Pop-Up auf dem Biohof realisieren. Nachhaltigkeit in allen Bereichen liegt uns am Herzen. Wir haben uns darauf konzentriert, was noch möglich war, und nicht den Fokus auf die neuen Barrieren gelegt.

 

Ihr habt ja inzwischen 40 Mitarbeitende und davon 16 mit Beeinträchtigungen. Für die Mitarbeitenden mit Beeinträchtigung erhaltet ihr keine Gelder von der öffentlichen Hand, sondern zahlt einfach einen fairen, ihren Fähigkeiten entsprechenden Lohn. Das ist sehr aussergewöhnlich und heisst, dass ihr euch absolut im freien Gastronomiemarkt bewegt. Das ist sehr besonders, erzähl uns bitte mehr…

Ich bin der Meinung, dass Subventionen der Killer von Innovationen und der inklusiven Teamkultur sind. Wenn du innovativ arbeiten möchtest, musst du leistungs- und lösungsorientiert arbeiten und nicht nach dem Giesskannenprinzip wie bei Subventionen. Dies motiviert alle Menschen – denn jeder möchte gebraucht werden, teilhaben, etwas bewegen und sich weiterentwickeln. Dabei sollen Gelder beispielsweise durch Förderer:innen und Partner:innen als zielgerichtete Investitionen gebraucht werden, wie zum Beispiel bei unserer inklusiven Ausbildung.

 

Du bist ein vielseitig interessierter Mensch. Was bewegt dich in deinem Leben, wenn du mal nicht arbeitest?

Ich lerne gerne neue Menschen kennen, führe philosophische Diskussionen mit ihnen und liebe es, meine Zeit in der Natur zu verbringen. Durch all diese neuen Begegnungen kann ich meine Gedanken in der Natur kreisen lassen, neue Erkenntnisse gewinnen und mich stets weiterbewegen. Eine Art Kreislauf, also.

 

Vielen Dank, Jonas. Chapeau für eure Arbeit und alles Gute für dich und euer Team!

 

Rechts im Bild: Unser Gesprächspartner Jonas Staub. Foto von Tom Hiller.

 

 

 

Seit Februar 2021 ist die Firma Accenture im ersten Stock des Impact Hub Bern eingezogen und somit sind viele neue Gesichter aufgetaucht. Zum Beispiel Afra Zumbrunn, die man im Hub gerne auch an der Kaffeemaschine oder auf der Dachterrasse antrifft. Afra nimmt uns heute mit in ihren Alltag.

 

Frederike Asael | Impact Hub Bern: Afra, wer bist du, was machst du beruflich und was machst du, wenn du nicht arbeitest?

Afra Zumbrunn | Accenture: Ich bin Senior Manager bei Accenture, komme aus Meiringen und wohne schon lange in Bern. Mein Tag ist bunt, herausfordernd und abwechslungsreich, genauso liebe ich es: Ich bin sozusagen das Schweizer Sackmesser für die Probleme, die auftauchen – sei es in Kundenprojekten, im Engineering oder im Team. Mein Alltag startet immer mit einer Menge Kaffee, denn ich bin definitiv kein Morgenmensch. Danach verbringe ich viele Stunden in Calls zu laufenden Projekten und spreche mich mit meinen Team-Mitgliedern ab. Zudem helfe ich oft, die Brücke zwischen grossen IT-Projekten und dem Impact, den wir gestalten können, zu bauen. Je besser alle Beteiligten das grosse Ganze und ihren Anteil am Erfolg verstehen, desto motivierter sind alle bei der Sache und desto mehr fägts – und entsprechend besser ist auch das Ergebnis.

 

2021 eröffnet: Der erste Stock im Impact Hub Bern. Neben anderen Startups arbeiten hier Accenture und Afra mit ihrem Team. Mehr Infos hier https://bern.impacthub.net/neuer-erster-stock

 

«Ich bin sozusagen das Schweizer Sackmesser für die Probleme, die auftauchen – sei es in Kundenprojekten, im Engineering oder im Team.»

 

Des weiteren mache ich eine Menge Sales, greife Leads auf, widme mich HR-Themen, mache Mentoring für Frauen oder sitze in Panels. Eigentlich bin ich schon ein bisschen ein Team-Mami (lacht). Auf jeden Fall hätte ich mir damals im Soziologie- und Software-Engineering-Studium nicht vorstellen können, wie vielseitig meine Arbeit heute sein würde. Privat liebe ich es zu lesen, sehr gerne etwas Anspruchsvolles für den Kopf, wie wissenschaftliche Literatur. Ich bin auch die Erste, die gerne Masterarbeiten gegenliest, um mich weiterzubilden. Als Gegenpol mach ich Yoga oder nähe Ballkleider. Das ist etwas lustig, weil ich kaum je an Orte gehe, wo man ein Ballkleid anziehen könnte. Aber mich reizt die Engineering-Komponente beim Nähen. Um wirklich abzuschalten, game ich gerne.

 

Afra im Accenture-Büro im 1. Stock des Impact Hub Bern

 

 

 

Kurz und bündig: Was macht eigentlich Accenture?

Accenture ist ein weltweit tätiges Beratungsunternehmen, führend in Digitalisierung, Cloud und Security. Wir bringen unsere umfassende Erfahrung und spezialisierten Fähigkeiten in mehr als 40 Branchen ein und bieten Dienstleistungen aus den Bereichen Strategy & Consulting, Interactive, Technology und Operations – gestützt auf das weltweit größte Netzwerk aus Centern für Advanced Technology und Intelligent Operations. Unsere 624.000 Mitarbeitenden arbeiten jeden Tag für Kunden in über 120 Ländern daran, Technologie und menschliche Kreativität zu vereinen. Wir setzen auf Veränderung, um Mehrwert und gemeinsamen Erfolg zu schaffen – für Kunden, Mitarbeitende, Aktionäre, Partner und für die Gemeinschaft.

 

Ihr wart schon in Bern vertreten, warum seid ihr in den Hub gekommen?

Wir mussten aus dem alten Standort raus. Wir arbeiten gerne Hands-On, mit einer frischen Atmosphäre. Und wir wollten uns fester in Bern und näher bei den Leuten verankern.

 

Neue Möglichkeiten für Austausch für Accenture & weitere Firmen im ersten Stock des Impact Hub Bern.

 

Und: Haben sich diese Hoffnungen und Erwartungen an den Hub bestätigt?

Wir spüren die guten Vibes. Die Zürcher Teamkollegen neiden uns um unsere Dachterrasse hier, das hat sich schon herumgesprochen (schmunzelt).

 

«Viele glauben, dass wir mit Anzügen auf die Welt gekommen sind. Aber schau mich mal an! In einer Unternehmensberatung zu arbeiten heisst auch nicht, dass man permanent nur in der Welt herumjettet.»

 

Letzte Frage: Ich hatte ja keine Ahnung, was Accenture macht. Was sollten die BernerInnen unbedingt über euch wissen?

Viele glauben, dass wir mit Anzügen auf die Welt gekommen sind. Aber schau mich mal an! In einer Unternehmensberatung zu arbeiten heisst auch nicht, dass man permanent nur in der Welt herumjettet. Ich zum Beispiel arbeite seit neun Jahren in Bern vor allem für Berner Kunden, das ist selbst gewählt. Wir haben auch sehr flexible Arbeitszeitmodelle. Zusammengefasst: Bei uns gibt es spannende Jobs und ein tolles Team. Es fägt!

 

Liebe Afra, merci, dass du dir Zeit für dieses Gespräch genommen hast. Ich freue mich auf ein baldiges Treffen an der Kafimaschine!

 

P.S. Möchtest du als Einzelperson oder mit deiner Firma auch im ersten Stock des Hubs arbeiten? Hier findest du mehr Informationen zu unseren Angeboten

Valérie Schelker, Leiterin Personal und Mitglied der Konzernleitung und Amira Heim, Young Talent bei der Schweizerischen Post führten bei unserem Women Empowerment Day vom 17. Juni ein Gespräch, dass Viele bewegt hat. Wir durften ihnen im Nachgang noch weitere brennende Fragen aus der Community stellen.

In welchen Situationen braucht ihr in eurem Alltag besonders viel Mut?

Valérie: Grundsätzlich brauche ich immer dann Mut, wenn ich etwas über Bord werfen muss/musste.

Amira:
Ich brauche immer dann besonders Mut, wenn ich meine Komfortzone verlasse und neue Dinge angehe und ausprobiere. Dies hat sich bisher sehr positiv auf die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln ausgewirkt.

Wie kann ich Frauen in meinem Umfeld konkret unterstützen, damit sie mit ihren Ideen und Anliegen besser gehört werden?

Amira: Jüngeren Arbeitnehmenden möchte ich mit auf den Weg geben, dass Mut, Selbstbewusstsein und Offenheit wichtige Aspekte sind, um sich stets weiterzuentwickeln und insbesondere sichtbarer zu werden. Der Aufbau eines unterstützenden Netzwerks ist hierbei sehr wichtig, damit man mehr Präsenz entwickeln kann. Ich empfehle deshalb jungen Frauen, sich früh ein Netzwerk im eigenen Unternehmen und darüber hinaus aufzubauen – so werden eigene Ideen und Impulse mit Sicherheit besser wahrgenommen.

Valérie: Ich hatte damals, nachdem ich als Trainee bei PostFinance gestartet bin, einen Mentor, der mich ermutigt hat, mich auf eine Führungsposition zu bewerben. Da habe ich gemerkt: Mut und Offenheit werden belohnt. Wenn man nicht fragt oder es nicht versucht, passiert nichts. Frauen müssen gesehen und gegebenenfalls auch unterstützt werden, beispielsweise durch eine*n gute*n Mentor*in und durch Chancen, im Unternehmen visibel zu werden.

Foto: Fabian Gfeller

Was hilft euch in Momenten von (Selbst)zweifel?

Valérie: In Momenten von Selbstzweifel mag ich persönlich die Ansichten von Pipi Langstrumpf. Beispielsweise dieses Zitat hier: «Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!» Es bringt auf den Punkt, worum es geht: Den Glauben an die eigenen Fähigkeiten und dass nichts per se unmöglich ist.

Amira: Positiv bleiben – das ist meine Devise. Schliesslich soll man auch Fehler machen dürfen und so seine Learnings für nächste Projekte daraus ziehen können.

Reverse Mentoring: was ist das und wie hat euch das weitergebracht?      

Amira: Beim Reverse Mentoring treffen eine Führungsperson und eine junge Person aus dem Konzern aufeinander. Ziel ist es, sich gegenseitig Skills und Wissen weiterzugeben. Ich konnte mich dazu mit Valérie austauschen, von ihr lernen und meine Skills weitergeben. Bei diesem Programm habe ich sicherlich viel Mut und Selbstbewusstsein benötigt, um als Coach für Valérie aufzutreten. Ich habe aber diese Chance gepackt und dabei viel Neues gelernt.

Valérie: Reverse Mentoring fördert das bereichsübergreifende Verstehen, das generationenübergreifende Lernen und den hierarchieübergreifenden Dialog; also den Perspektivenwechsel. Durch und dank Amira habe ich meine Arbeitsweise überdacht und gelernt, wie ich digitale Tools noch besser einsetzen kann.

Foto: Fabian Gfeller

Liebe Valérie und liebe Amira, vielen Dank, dass ihr euch Zeit für diese Fragen genommen habt. Weiterhin alles Gute und stay empowered!

Vom KV im 5-Sterne Hotel zur Hoteldirektorin und heute Partnerin einer Vermögensmanagement Gesellschaft – Nicole Münger ist einen ungewöhnlichen Weg gegangen. Und nicht nur der Weg selbst ist ungewöhnlich – sondern auch wie sie ihn gegangen ist. Mit einem guten Gespür für Menschen hat sich Nicole ihren Weg gebahnt und die richtigen Partner gefunden – allen voran ihren Ehemann und Geschäftspartner Bernhard. Ihr Wissen gibt sie heute an ihr Frauennetzwerk weiter – und auch an uns im Impact Hub:

Du und dein Mann Bernhard scheinen ein super Team zu sein. Wo immer ihr seid, geht es beherzt und freudig zu und her. War das schon immer klar, dass ihr zusammen ein Geschäft aufzieht?

Nein, als ich Bernhard kennen lernte, war ich im Hotel Innere Enge und Savoy Bern als Direktorin tätig. Das kantonale Musikfest in Freiburg stand vor dem Aus, und Bernhard wollte dort mit seinem Blasorchester, der Pfarreimusik Wünnewil, zum Abschluss seiner aktiven Dirigentenzeit teilnehmen. Darum wollte er unbedingt, dass es durchgeführt wird (lacht herzlich). Wir haben dabei festgestellt, dass wir uns super gut ergänzen und haben zusammen mit anderen Freunden das Fest für 5’000 Musikerinnen-und Musiker innerhalb von 4 Monaten organisiert und durchgeführt. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass das Tennisturnier in Gstaad vor dem Aus stand und ich habe meinen Onkel unterstützt, um das Turnier zu retten. Das war ein grösseres Projekt, aber nach zwei Jahren war der Fall bereinigt – und ich konnte sehr viel Erfahrungen daraus mitnehmen. Anschliessend hat sich Bernhard zur Gründung der LEGATO, einer unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaft in Bern, entschlossen und ich bin mit eingestiegen.

Euer Geschäft gibts bereits seit elf Jahren und ist heute sehr erfolgreich. Wenn du zurückschaust, was würdest du heutigen GründerInnen mit auf den Weg geben?

Dass sie es sich zutrauen – wir haben alle mehr Fähigkeiten und Talente, als wir glauben. Der Schritt ins Unternehmertum ist dann sowieso nochmals eine intensive Schule. Allerdings kommt der Schritt ins Abenteuer Unternehmertum auch mit einer Portion Unsicherheit. Darum ist es wichtig, eine realistische Planung zu machen und sich bezüglich der Zahlen nichts vorzumachen. Und ja: Es ist wichtig, sehr gut zu prüfen, mit wem man sich bindet, ob als Geschäftspartner oder für die Ehe. Ich bin sehr dankbar, dass bei uns beides passt.

Du setzt dich auch für Frauen ein. Auf welche Art und Weise machst du das und warum ist dir das wichtig?

Ich habe die LEGATO-Ladies ins Leben gerufen, weil ich viele Frauen kenne, die über kein Netzwerk verfügen. Das hat mich beschäftigt und dagegen wollte ich etwas tun. Ich habe eine Menge Business-Frauennetzwerke gesehen, aber diese sind meist sehr branchenspezifisch und für Frauen im Erwerbsleben. Unsere Ladies haben ganz unterschiedliche Backgrounds. Wir treffen uns zu Lunches, zu Netzwerkveranstaltungen und Input-Sessions. Vor allem unterstützen wir uns gegenseitig!

 

Ihr unterstützt auch den Impact Hub Bern. Warum tut ihr das?

Den Anstoss hat Jürg Schwarzenbach, euer Verwaltungsrat, gegeben. Wir finden es sehr spannend, junge, dynamische Leute kennen zu lernen, zu denen wir in unserem Alltag keinen Zugang hätten. Unsere Branche tickt völlig anders, und es ist erfrischend für uns, ab und zu bei euch zu Gast zu sein. Eure dynamische Szene in Bern haben wir vor unserem Engagement nicht gekannt. Das macht uns Freude und es ist eine Inspiration.

LEGATO Vermögensmanagement AG  betreut und berät Privatpersonen, UnternehmerInnen, Stiftungen sowie Pensionskassen bei der Vermögens-Konzeption und -Bewirtschaftung. Als unabhängige Vermögensverwalter sind sie frei von Produktezwang, handeln und denken langfristig und ganzheitlich. Ihr erfolgreicher Anlageprozess basiert auf dem Schutz der Vermögenswerte. Seit ihrer Gründung 2007 verzichten sie konsequent auf jegliche Rückvergütungen (Retrozessionen). Legato unterstützt drei Projekte, die ihnen besonders wichtig sind: die in der Schweiz gemeinnützig tätige Stiftung sostenuto, im kulturellen Bereich die Murten Classics sowie den Impact Hub Bern.

Legato_Nicole Münger_013

Was gibt es schöneres als bei schlechtem Herbst-/Winterwetter drinnen an der Wärme zu sitzen und eine warme Schokolade zu trinken? Ein Buch darf dabei aber nicht fehlen! Wir haben in unserem Team nachgefragt, was sie uns empfehlen würden. Von Belletristik über Sach- bis zu Kochbüchern; es hat für alle etwas dabei.

Rolf Arni

«GTD – Getting Things Done» von David Allen

Warum lesen? Ein neuer Weg seine Tasks in den Griff zu kriegen.

«Der Koch» von Martin Suter

Warum lesen? Macht Hunger.

Michel Reymond

«Origin» von Dan Brown

Typisch Dan Brown, ein super recherchiertes Buch, welches sich mit Technik, Religion und unserem Ursprung befasst. Eine Empfehlung für jede Person die ein Faible für Verschwörungstheorien und unerwartete Wendungen hat.

Nino Müller

«How to Win Friends and Influence People» von Dale Carnegie

Eines der besten Bücher über die Beziehungen der Menschen. Voller Einsichten und nützlicher Tipps, um im Umgang mit anderen erfolgreich zu sein. Das Buch beschreibt keine “Rocket Science” und bringt nicht wirklich Neuigkeiten an den Tag, sondern hilft dabei die Achtsamkeit auf die wichtigen Nuancen von zwischenmenschlichen Beziehungen zu erhöhen. Man kann es immer mal wieder lesen!

Miriam Gantert

«Thinking Fast and Slow» von Daniel Kahnemann

Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem und fühle mich inzwischen ein bisschen missionarisch… Wieso? Dieses Buch zeigt auf wie irrational, subjektiv und unlogisch wir denken und handeln und wie scheinbar triviale Dinge unsere Entscheidungen beeinflussen. Deswegen: Lesen und sich danach selbst in Frage stellen!

«The Bees» von Lalline Paull

Nimm «1984» und «Brave New World», verlege es in einen Bienenstock und erzähle es aus der Sicht einer Biene. Dieses Buch hat mich absolut fasziniert und irgendwie auch verstört… Ich wurde auf jeden Fall ab Seite 1 so hineingezogen, dass ich es kaum weglegen konnte. Und danach wochenlang keinen Honig mehr essen wollte.

alice-hampson-5714-unsplash

Frederike Asael

«The Big Magic» von Elizabeth Gilbert

Super, um den Zugang zur eigenen Kreativität wieder zu finden und viel zu schmunzeln. Dafür muss man nicht “Künstler” sein, sondern läss für jedermann_frau.

«Wie wollen wir leben?» von Peter Bieri

Ein kleines, feines, gehaltvolles und gut lesbares Buch über wichtige Fragen des Lebens.

«Deliciously Ella für jeden Tag» von Ella Woodward

Kochen und Backen mit einfachen Rezepten und spannenden Kreationen, die gelingen und richtig Spass machen. Sommerfeeling!

Florian Wüstholz

«Sapiens: A Brief History of Humankind» von Yuval Noah Harari

Wolltest du schon immer wissen, wo wir herkommen und was unsere Vorfahren in den letzten paar tausend Jahren so erlebt haben? Harari nimmt uns in seinem zügig geschriebenen Bestseller auf eine Reise in die menschliche Vergangenheit und zeigt uns, wo wir richtig und wo wir vielleicht falsch abgebogen sind.
Follow Up: Jared Diamond: «Guns, Germs, and Steel»

«When Breath Becomes Air» von Paul Kalanithi

Bei diesem Buch besser die Nastücher bereitstellen. Kalanithi erzählt in einer unglaublich intimen Autobiografie, wie ein Leben das auf der Erfolgsautobahn verlief durch eine erschütternde Diagnose ins Schleudern kommt. Und es liefert uns einen Einblick in die Innenwelt eines Arztes, der plötzlich selbst zum Patienten wird.

Andrea Allemann

Statt einem Buch empfehle ich mal wieder eine richtig dicke (Wochen)zeitung zu kaufen und die von A bis Z durchzulesen. z.B. «die Zeit», «Le monde diplomatique» oder «The Observer». Und dabei, wenn möglich, auch den Sektionen die man normalerweise überspringt mal eine Chance geben.

Wer jetzt alle diese Bücher schon gelesen hat, dem empfehlen wir einen Blick in unser Impact Hub Bücherregal zu werfen. Eventuell findet sich ja hier noch etwas neues!

Jürg, im Sommer vor 45 Jahren wurdest von deinem Lehrmeister Jürgeli genannt und hast grad deine Lehre als Stromer begonnen. Heute bist du ein erfolgreicher Unternehmer und Business Angel, und sitzt in über zehn Verwaltungsräten von KMU, Stiftungen und Institutionen.

 

Wenn du dich zu zurück erinnerst, was war das Wesentliche auf diesem Weg?

Jürg Schwarzenbach: Ich hab früh gemerkt, dass ich eine grosse Leidenschaft dafür habe, Menschen und Dinge weiterzubringen. Das treibt mich an. Allerdings muss das auch im Einklang stehen mit mir selbst und meinen eigenen Werten. Mir geht es nicht um die permanente Optimierung von allem und jedem um die Zitrone um jeden Preis auszupressen. Es geht immer um Menschen.

 

Was sind denn die wichtigsten Dinge, die du auf deinem bisherigen Weg gelernt hast?

JS: Zunächst hat mich mal mein Lehrmeister beeinflusst. Der war immer sehr konsequent, und das Chrampfe hab ich dort gelernt. Er begann stets um sieben Uhr morgens, keine Minute danach. Heute ist auch mir Unpünktlichkeit auch sehr unsympathisch. Sein Wort war verlässlich und das hat er von mir auch gefordert. Für mich gilt ein Handschlag. Viele meiner Geschäfte habe ich per Handschlag abgeschlossen, nicht mit einem ausgeklügelten Vertrag.

Ausserdem kann ich nur empfehlen, dir genau zu überlegen, mit wem du dich zusammen tust! Ein paar Jahre nach der Lehre habe ich meinen späteren Geschäftspartner Dänu Bühlmann kennen gelernt. Unsere Beziehung war geprägt von gegenseitigem Respekt, ähnlichen Wertemodellen und dem Wunsch, einander weiterzubringen. Was nicht heisst, dass wir uns nicht auf de Gring gegeben haben.

Und schliesslich – Humor gehört dazu! das Leben ist ernst genug. Ich bin ein sehr positiver Mensch, das hat mir noch nie geschadet. Ich gehe immer von der Unschuldsvermutung aus und davon, dass mein Gegenüber gute Absichten hat. Und in neun von zehn Fällen werde ich dafür belohnt.

 

Du bist ja auch massgeblich daran beteiligt*, dass der Impact Hub Bern zustande gekommen ist. Wie kam das?

JS: Bei der InnoBe hatten wir der Gründerzentrum, das war vor 20 Jahren ein erfolgreiches Model, durch die zunehmende Mobilität und die Digitalisierung war das nicht mehr gefragt. Am Startup Weekend 2015 kam ich mit zwei der sechs späteren Gründer vom Impact Hub Bern ins Gespräch. Ich merkte: Die waren eine neue Generation, hatten Pfupf und wollten etwas reissen. Der Zeitpunkt passte, und da wollte ich einen Beitrag leisten. Für die Leute, für die Stadt, für mich, und ich hatte die Gnade, das Projekt zu unterstützen (schmunzelt). Später hab ich euch sechs GründerInnen dann auch immer wieder ermuntert, wenn ihr gezaudert habt, weil euch diese Beträge schon schaurig gross vorkamen.

 

Wie ist das für euch heute, wenn du in den Impact Hub kommst?

Es ist für mich ein Daheim. Allein schon die Räumlichkeiten sind so schön, da fühle ich mich wohl. Es herrscht ein gemütlicher, guter Geist. Und schlussendlich gehts um die Menschen. Und ihr und die Member seid toll.

 

Und was sagst du deinen Bekannten aus KMU, warum sie mal vorbei kommen sollen?

Auch Firmen, die auf Kurs sind, sollten im Impact Hub mal ein Meeting machen, einen Event besuchen, oder einen Event hier organisieren. Ich erkläre ihnen auch immer: Es ist keine Gut-Mensch-Geschichte, sondern hier bekommt man auch einen konkreten Gegenwert.

 

Jürg Schwarzenbach, FH in Elektrotechnik, während dem Studium die erste Firma “Elektroservice”  mit einem BFH Kollegen gegründet, und mit ihm später das Audio Video Fachgeschäfts DELEC AG übernommen. Ausbau der Firma auf 220 Mitarbeitende, im 2005  Verkauf. 2003 Wahl in den Verwaltungsrat der Axept AG Glattbrugg, später United Securiy Providers AG, Edorex AG und andere. Heute über 20 Firmenbeteiligungen und über 10 Verwaltungsrats und Stiftungsratsmandate.

 

*Unter anderem auch Verwaltungsrat im Impact Hub Bern. Jürg Schwarzenbach ermunterte die späteren Co-Founder dazu, gross zu denken und war vom ersten Moment an massgeblich beteiligt. Er steht dem Team mit seinem Netzwerk und reichen Erfahrungsschatz tatkräftig zur Seite.

 

Impact Hub Global Member Survey 2017

 

Every year we ask our members to fill out the Impact Hub Global Member Survey. We beg, we plead, we bribe, we do everything we can to ask as many of them to answer a never-ending string of questions. Why do we do this? Why is it important? Does it even matter?

The Global Member Survey is drafted and executed by Impact Hub Global to measure the impact that the Hub network has on the world and to see whether we (the global network as well as the individual hubs) are on the right track.

So, what did we learn about the global Impact Hub network?

Member Impact

An Impact Hub is nothing without its members, and enabling them to do good in (and for) the world is what keeps us going. Which is why it pleases us to see that 86% tackle social and environmental issues with their activities. 58% even focus on impact first, meaning that they value social and environmental returns over financial returns. There are many different ways to create an impact, the top 5 approaches of our member are: to enable, to do social business, to educate, to transform organizations from the inside and to influence public opinion.

Impact Hub Global Member Survey

Global Impact Hubs’ Impact / Contribution

During 2017 members advanced their entrepreneurial journey significantly. 58% of respondents’ enterprises grew to a next stage. From intention formation to idea development, to start-up initiative, to running operations or to the scaling phase. Enterprises in the scaling phase almost tripled compared to 2017.

With 64% of all respondents reporting that Impact Hub helps them be more productive, the network has a visible effect on their work. Overall 8793 hours of peer support was delivered by the community and 7794 new opportunities for creating a new commercial or social venture were identified thanks to Impact Hub memberships.

Impact Hub Global Member Survey

Impact Hub Global Support

Creating a feeling of community and making our members feel part of a larger community and network is one of our members’ key interest, and the Impact Hubs are doing a great job at making them feel this way. The Hubs also rate highly on providing access to a better working infrastructure and motivating members to do better. Creating visibility for members and helping them gain visibility and credibility are also two of the area where the community relies on the Impact Hubs.

Room for improvement

While the Hubs provide excellent support in some fields, there are also fields where we could improve. Obtaining financial and capital investments as well as generating revenue are (of course!) important for IH Global Members, however, support from the Hubs on these issues could be better.  It could be argued (from our own personal experience), that startups have pretty high expectations here and finding investments is the core issue of every new project. Surprisingly the Hub also lacks support with expanding into new geographic areas, with a presence (almost) all over the world, this is something we should work on. Finding and retaining good staff and evaluating the impact of one’s own activities are also areas where we, as a network, should put more focus on. Which is why – to close the circle – we thank you for answering the many questions on the Impact Survey!

 

In a couple of weeks, we will publish some more results, focussing on Bern
Global impact Report

Impact Journalism Day

Last week, Impact Journalism Day took place for the 6th time. Over 50 newspapers, TV & Radio Channels and blogs participated by writing and publishing stories about people and projects that are changing the world in a positive way. For once journalists focused on highlighting the positive side of life, portraying people that want to be the solution rather than the problem. Impact Journalism day was started by Sparknews, a French NGO which collaborated with several Impact Hubs for this special day.

impact Journalism Day

In Switzerland, the Tagesanzeiger published a special dossier on the occasion featuring stories about women writing to obtain more rights in Afghanistan, menstruation cups as developmental aids in remote areas and a waste disposal driver collecting unused books in order to distribute them to libraries all over Colombia, amongst others.

 

Swiss TV station SRF dedicated their news program «10 vor 10» to the subject, focusing mainly on Swiss innovators. Here some examples: Gianmarco Marinello who trains former street children as tourist guides in Nairobi, or Agrarpiloten from Hellsau who fight pests by placing their natural enemies in the fields with the help of drones. A special focus was put on circular economy, featuring Recircle and Ässbar from Bern, and the Swisscom project Mobile Aid. All stories featured in the program were submitted by the audience.

Impact Journalism Day 10 vor 10

 

La Tribune de Genève and 24 Heures have also published a dossier for Impact Journalism day featuring stories about a school in Paraguay teaching self-esteem and entrepreneurship or Services Industriels de Genève (SIG), a company from Geneva who started a project called EquiLibre, which is prioritizing employee happiness.  

Not only media from Switzerland participated, the Indian The Hindu featured stories from edible spoons to yoga for prisoners, The Irish Times featured a story on The Cup for the People, a more sustainable alternative to the FIFA World Cup, also taking place in Russia. Even AJ+ famous for its short and educational news videos on facebook created a video about a shower bus for homeless people in San Francisco.

 

To find out more and to read all stories, visit the Impact Journalism Website. www.impactjournalism.com

If you have a project that you feel should have been featured in this year’s Impact Journalism Day you can tell Sparknews about it: http://www.tellsparknews.com/project

Impact Journalism Day Media