Das neue Programm Girls Getting Started vom Impact Hub Bern will junge Frauen ermutigen und ihr unternehmerisches Denken fördern. Durch den Austausch mit Unternehmerinnen sollen sie weiter ermutigt und inspiriert werden.

 

Hast du gewusst, dass laut dem Female Founders Monitor Unternehmen, die von Frauen gegründet werden, durchschnittlich stabiler sind und länger überleben? Und dass fast die Hälfte der Gründerinnen gesellschaftliche und soziale Probleme lösen wollen?

Doch junge Frauen trauen sich deutlich seltener als ihre männlichen Kollegen ein Unternehmen zu gründen und unterschätzen ihre eigenen Fähigkeiten oft. Das wollen wir ändern! Darum haben wir vom Impact Hub Bern mit Girls Getting Started ein Programm speziell für junge Frauen entwickelt. Es ist kostenlos und richtet sich an Lernende, Gymnasiastinnen, Young Talents und Studentinnen aus dem Raum Bern.

 

 

Frederike Asael, Managing Partner Impact Hub Bern und im oberen Bild als Zweite von links zu finden, hat das Programm zusammen mit einem jungen Team aufgebaut. «Wir sind ein hochmotiviertes, interdisziplinäres Team von Unternehmerinnen und Projektmitarbeiterinnen zwischen 21 und 36 Jahren. Gemeinsam haben wir mit Girls Getting Started das Programm kreiert, das wir uns als junge Frauen gewünscht hätten.»

 

Erfolgreich gestartet

Der erste Event im Hub mit der jungen Speakerin Jovana Beslac war ein voller Erfolg. Sie hat als 25-Jährige die erste glutenfreie Bäckerei der Schweiz eröffnet. Damit ist sie eine echte Mutmacherin. Als Naschkatze war die Diagnose Zöliakie für sie ein harter Schlag. Doch Jovi hat sich nicht unterkriegen lassen und kurzerhand ihre eigene glutenfreie Bäckerei gegründet. Inspiriert wurde sie von glutenfreien Backstuben, die sie auf ihren Reisen entdeckt hat.

 

 

Wie wichtig solche Mutmacherinnen sind, zeigt die Rückmeldung unserer Teilnehmerin Patricia Bürgi: «Vorbilder zu sehen hilft mir, meine eigenen Ängste zu überwinden. Die Unternehmerinnen, die ich bei Girls Getting Started treffen kann, sind so divers. Die verschiedenen Wege kennen zu lernen, inspiriert mich sehr.»

 

Patricia, Teilnehmerin des ersten Girls Getting Started Open Days 2021.

 

Auch für Teilnehmerin Carole Kobel gibt es einiges mitzunehmen vom ersten Open Day: «Der Impact Hub ist ein inspirierender Begegnungsort für ganz viele Menschen – und hat mich selbst für das Thema Unternehmertum sensibilisiert. Toll, dass es Girls Getting Started gibt.»

 

Carole, ebenfalls Teilnehmerin der ersten Ausgabe des Girls Getting Started Events.

 

Und für Annik Reber ist es die offene und einladende Stimmung, die es neben den Themen ausmacht: «Im Hub sind auch junge Frauen sehr willkommen. Der perfekte Ort, um auf neue Ideen zu kommen oder seine Ideen challengen zu lassen. Ich selbst hab mich grad für alle Events von Girls Getting Started angemeldet.»

 

Annik, Teilnehmerin der ersten und wohl auch der nächsten Ausgaben von Girls Getting Started 2021.

 

Damit das neue Programm Girls Getting Started (GGS) überhaupt dieses Jahr erstmals stattfinden kann, ist GGS auf die Unterstützung von etablierten und engagierten Partnern angewiesen. Etwa auf den Support von der Kanzlei Kellerhals-Carrard durch Michèle Remund, die als Unternehmertums-Förderin von Girls Getting Started überzeugt ist: «Mit Girls Getting Started bietet der Impact Hub Jungunternehmerinnen eine tolle Plattform, um ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu stärken, von den Erfahrungen anderer Unternehmer:innen zu lernen und hilfreiche Kontakte zu knüpfen. Dies schafft beste Grundlagen für viele spannende und innovative Projekte.» Neben Kellerhals-Carrard wird das Program aktuell ebenso von der Arcas Foundation, Standortförderung Kanton Bern, be-advanced, SKO Bern, Embassy of the United States in Bern, Legato Vermögensmanagement AG und Raiffeisen Forum unterstützt. An dieser Stelle ein grosses Merci fürs Ermöglichen des Programms!

 

 

 

Girls Getting Started: Ein Impact Hub Bern-Programm

Das Team vom Impact Hub Bern hat dieses Programm entwickelt – wir sind voller Vorfreude, dich nun an unseren Anlässen kennen zu lernen und dich in die Welt von Unternehmerinnen einzuführen. Im Impact Hub begegnen wir uns mit Neugierde, Offenheit und stets auf Augenhöhe. Wir tragen dazu bei, dass junge Frauen ihr volles Potential entfalten. Wir gestalten Gegenwart und Zukunft – wertebasiert, innovativ und kollaborativ.

 

 

Nächster Open Day: Am 23. Juni 2021

Am zweiten Event erwartet dich unsere inspirierende Speakerin Sophie Achermann. Kaum 25 Jahre jung hat Sophie die Leitung des 120 Jahre alten Verbandes Alliance F übernommen. Damals war sie bereits seit drei Jahren Mutter. Wie sie mit der Herausforderung der Familien-/Lebensplanung in Kombination mit der Geschäftsleitung umgeht und was sie dabei alles gelernt hat, erfahren wir am 23. Juni 2021 am zweiten Open Day. Wir freuen uns!

 

 

 

Mehr Infos & Anmeldung für den zweiten Open Day hier.

 

Kontakt Michelle Baumann und Frederike Asael

Website: girlsgettingstarted.ch | E-Mail: [email protected]  | Instagram: @girlsgettingstarted

 

Wir sind noch nicht durch mit der Pandemie im 2021 und haben Respekt vor den kommenden Monaten. Doch ebenso sind wir hoch motiviert und fest entschlossen, für all jene da zu sein, denen derzeit die Decke auf den Kopf fällt und die ein Bedürfnis nach Austausch, Vernetzung und Inspiration haben. Was heisst das genau? Kurz: Schutzkonzept, Online Hub und Impact Hub Bern.
 
Hier die Übersicht
🔸 Wir verlängern unsere Schutzmassnahmen und das Konzept vom Safe Space. Der Hub bleibt weiterhin nur für Members offen, für die Öffentlichkeit geschlossen.
🔸 Wir behalten unseren Hosting-Service und die hohen Hygiene-Standards bei – zusätzlich gilt Maskenpflicht ab einer Person pro Raum.
🔸 Raumbuchungen für Members und Externe sind weiterhin möglich bis fünf Personen (natürlich mit Maskenpflicht).
🔸 Wir führen unseren Online-Hub wieder ein: Für fachlichen und sozialem Austausch, Inspiration und Spass. Wie wir fit bleiben, Gemeinschaft leben und uns weiterbilden – mehr von Kitchen Quarantine, Thirsty Thursday zu Covid-Calls, in Kürze auf unserer Webseite.
🔸 Wir sind weiterhin der Ort für unternehmerisch denkende MacherInnen in Bern.

 


Mehr Infos zum aktuellen Online-Angebot findest du ab Montag, 18. Januar 2021 hier: bern.impacthub.net/events

Die Hubonauten sind ein Hauptbestandteil des Teams im Impact Hub Bern, sie leisten Freiwilligenarbeit und ermöglichen den laufenden Betrieb. Doch darüber hinaus noch viel mehr: Sie bereichern mit ihren diversen Persönlichkeiten, mit immer wieder überraschenden Hintergrundgeschichten und ihren individuellen Skills die Community im Hub.

In einer aktuellen Blogpost-Serie stellen sich die aktuellen Hubonauten vor, den Anfang macht Richard Bousfield. Der Engländer kam anfangs Jahr in die Schweiz. Hier seine Geschichte, seine Erzählung:

Am 26. Februar dieses Jahres stieg ich in mein Auto und verließ England. Die Monate vor dem Umzug in die Schweiz waren schwer und von häufigen Unsicherheiten und Diskussionen geprägt. Jeder Schritt vorwärts verstärkte die Bedeutung der Entscheidung – meinen Job sowie meine Wohnung zu kündigen, volle Kisten zum lokalen Second-Hand-Laden zu bringen und schließlich die Route durch Frankreich zu planen. Die Spannung, die den Jahresanfang geprägt hatte, wurde bald durch die Erleichterung ersetzt, es endlich geschafft zu haben – ein wundervolles neues Land zu erkunden und die surreale Gelegenheit, meine eigene Geschichte zu schreiben.

Nur drei Wochen später, während sich das Coronavirus auf der ganzen Welt ausbreitete, hielt alles still und viele Türen haben sich geschlossen. Nach vier aufregenden Arbeitstagen Anfang März bei Impact Hub Bern musste ich plötzlich für eine unbestimmte Zeit zu Hause bleiben, nachdem ich ein Leben verlassen, aber noch nicht wirklich die Möglichkeit hatte, ein Neues zu beginnen.

Die Erfahrungen in diesen ungefähr zehn Wochen haben sich sicherlich positiv auf mich ausgewirkt. Während viele in Europa in ihren Häusern eingesperrt waren, durfte ich die Schweizer Berge entdecken. Während viele völlig isoliert waren, war ich von einer unterstützenden Familie umgeben. Ich hatte viel Zeit, mein Deutsch zu verbessern und Artikel zu schreiben. Dies hat mir Türen geöffnet – Türen, die während eines routinemäßigen Lebens geschlossen geblieben wären. Obwohl das Virus weiterhin überall anwesend und spürbar ist – egal ob ich in die Stadt gehe, in einem Restaurantgarten sitze oder Leute treffe – jeder Moment fühlt sich wie ein Segen an, anstatt wie etwas Alltägliches. Dieses Gefühl will ich nicht verlieren.

Wenn man längere Zeit zu Hause ist, besteht das Risiko, die Perspektive schnell aus den Augen zu verlieren. In den letzten Wochen habe ich die Gelegenheit gehabt, mit so vielen anderen Menschen zu sprechen, die sich auch mit der jetzigen Wirtschaftssituation auseinandersetzen müssen. Es war und bleibt mir enorm wichtig, Momente zu haben, in denen ich realisiere, dass Rückschläge in meinem Leben manchmal nur eine Spiegelung einer seltsamen und schwierigen Welt sind. Jeden Tag im Hub gewinnt jemand wieder an Boden und an Motivation.

Ein Hubonaut zu sein bedeutet, auf diese Motivation zurückgreifen und sie auch wieder zurückgeben zu können, wenn jemanden sie benötigt.

 


Mehr Infos zum Hubonauten-Angebot findest du hier: bern.impacthub.net/hubonauts

Das Startup Neustark möchte eine zirkuläre und klimaneutrale Betonproduktion ermöglichen. Wie? Durch die Umwandlung von CO2 in Mineralien. Beton ist das am häufigsten verwendete künstliche Material weltweit, verursacht CO2-Emissionen sowie viel Abfall beim Betonabbruch. Neustark entwickelt eine Technologie- und Wertschöpfungskette, die die CO2-Emissionen aus der Betonherstellung wieder aus der Atmosphäre auffängt und dem Beton am Ende seiner Lebensdauer dauerhaft wieder zuführt.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Valentin Gutknecht: Ich bin Mitbegründer und CEO von Neustark, habe einen betriebswirtschaftlichen Hintergrund mit Berufserfahrung in Marketing & Sales. Mit mir im Team sind Mitgründer Johannes Tiefenthaler, der einen verfahrenstechnischen Hintergrund hat und zur Zeit an der ETH Zürich promoviert, sowie unsere ersten Mitarbeiter Marcel Eckstein und Roman Vatter, die für uns in den Bereichen Engineering und Finance tätig und beide mit mehrjähriger Industrieerfahrung ausgerüstet sind.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Da ich mir der Notwendigkeit negativer Emissionen bewusst war, untersuchte ich mögliche Anwendungen für CO2, die das Gas sowohl aufwerten als auch dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen. Was bei Beton der Fall ist. Nachdem ich meinen Mitbegründer kennen lernte, der sich auf technischer Seite mit genau diesem Thema beschäftigte, haben wir unsere Startup-Idee mehrere Jahre lang verfeinert, bevor wir schließlich im letzten Jahr das Unternehmen gründeten.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Weltweit ist Abbruchbeton der am häufigsten anfallende Abfallstrom. Wir regenerieren diesen in seine Rohstoffe Kalkstein und Kies.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

Das Ziel ist es, die Inbetriebnahme unserer kommerziellen Pilotanlage beim Betonwerk Kästli in Rubigen feiern zu können.

Was ist eure langfristige Vision für Neustark?

Einerseits wollen wir mithelfen, eine Netto-Null-Emission-Zukunft durch die Speicherung von jährlich einer Milliarde Tonnen CO2 auf der ganzen Welt zu ermöglichen. Anderseits wollen wir mit Neustark eine Plattform schaffen, dank welcher unsere Kunden, Investoren und Mitarbeiter ihre jeweiligen Ziele erreichen und Potentiale entfalten können.

Valentin Gutknecht, nicht im Bild: Johannes Tiefenthaler, Marcel Eckstein, Roman Vatter.


Mehr Infos unter Neustark.com
Event Die sieben Berner Startups präsentieren sich mit den weiteren nationalen Incubator-TeilnehmerInnen am Montag, 18. Mai 2020 am Event Circular Economy presents: Virtual Demo Day. Teilnahme kostenlos, Anmeldung hier.

Das Startup ResiLi AG verwirklicht einen neuen Ressourcen-Standard in der Lebensmittelindustrie. Da heutzutage das gesamte Abwasser aus der Lebensmittelindustrie nach einmaligem Verbrauch in die Kläranlage geleitet wird, dabei Energie und Nebenprodukte verloren gehen, möchte ResiLi 66% des Abwassers vorher gereinigt wieder in den Produktionsprozess zurückführen. ResiLi kann in der Schweizer Lebensmittelindustrie unter anderem Einsparungen von bis zu 6136 Tonnen CO2 und 1,5 Milliarden Liter Wasser erzielen.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Roland Oberson: Das Team besteht aus Marius Stadler, Smart Solutions Manager; Martin Studer, Networker und Freelancer und mir, Roland Oberson, Gründer und CEO.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Da ich in der Lebensmittelindustrie als Energieingenieur tätig bin, entdeckte ich dabei erfreulicherweise diese Lösung.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Es sind viele Einsparungen möglich, nur durch die Rückführung von gereinigtem Abwasser direkt zurück ins jeweilige Unternehmen. Die somit zirkuläre Nutzung von Ressourcen für die Produktion in der Lebensmittelindustrie und die Rückgewinnung von Wertstoffen aus dem Abwasser ist unser Beitrag als zirkuläres Startup.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

Wir zielen darauf, den Markteintritt mit einer Forschungspilotanlage und einem industriellen, mobilen Funktionsmodell zu schaffen.

Was ist eure langfristige Vision für ResiLi?

Langfristig möchten wir einen neuen Ressourcenstandard in der Lebensmittelindustrie setzen.

 

Roland Oberson und Marius Stadler, nicht im Bild: Martin Studer.


Mehr Infos unter www.resili.ch
Event Die sieben Berner Startups präsentieren sich mit den weiteren nationalen Incubator-TeilnehmerInnen am Montag, 18. Mai 2020 am Event Circular Economy presents: Virtual Demo Day. Teilnahme kostenlos, Anmeldung hier.

Das Startup ecco.eco ist der erste Online-Marktplatz der Schweiz für alles, was upcycelt ist. Da die Veränderung des Konsumentenverhaltens eine langfristige Aufgabe ist, reicht eine «grüne» Marke, wie viele Unternehmen sie tragen, für ecco.eco nicht aus. Das Startup bietet eine Plattform mit dem Ziel an, Schweizer Unternehmen aus der Kreislaufwirtschaft mit potenziellen Konsumenten über geografische und sprachliche Regionen der Schweiz hinweg zu verbinden.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Lan Le Diem Tran: ecco.eco besteht aus den Mitgründerinnen Justine Fontana, Wirtschaftsentwicklerin; Danielle Burkhard, Website und Social Media Management und mir, Lan Tran, Mitgründerin und Strategie-Entwicklerin von ecco.eco.

Justine Fontana: Wir sind alle im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, aus verschiedenen Regionen der Schweiz, sprechen verschiedene Sprachen (FR, DE, ENG, VIE, IT) und absolvieren alle drei den gleichen Master of Sciences in Business Administration mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship an der HSW in Fribourg.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Justine: In der Hochschule gibt es ein Coaching-Programm für UnternehmerInnen. Dabei hat man 18 Monate Zeit, um ein Projekt zu entwerfen, es zu entwickeln, auf den Markt zu bringen und wachsen zu lassen.

Lan Tran: So haben wir als derzeitige Master-Studentinnen die Möglichkeit erhalten, unser eigenes Startup-Unternehmen zu gründen. Ende Sommer 2019 entstand die Idee einer Schweizer Plattform für zirkuläre bzw. Upcycled-Produkte.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Lan: Wir wollen andere Schlüsselakteure der Kreislaufwirtschaft wieder zusammenführen, nämlich Klein- und Kleinstunternehmen sowie Künstler und Kunsthandwerker, die Materialien recyceln, um ihre eigenen Produkte und Werke zu schaffen.

Justine: Unser digitaler Marktplatz trägt einen Teil dazu bei, dass Upcycled-Produkte unterstützt und gefördert werden können. Dank unserer Gemeinschaft und Plattform wollen wir den Massenkonsum reduzieren, die Verbraucher sensibilisieren und den Verkäufern die Möglichkeit geben, ihre Kreation dank unseres Netzwerks einer potentiellen Kundschaft zeigen zu können. Wir glauben, dass bereits jetzt viel mehr verwendete Produkte in neue Produkte umgewandelt werden können.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

Justine: Unsere Plattform mit Produkten der VerkäuferInnen zu lancieren und eine erste Kundschaft begrüssen zu dürfen. Wir haben bereits eine kleine Gemeinschaft, die sich untereinander austauscht.

Lan: Ebenso die ersten Transaktionen auf der Plattform zu haben und unser Minimum Viable Product (MVP) zu lancieren, was eine Feedback-Schleife ermöglichen soll, die uns hilft wird, die Plattform kontinuierlich zu verbessern.

Was ist eure langfristige Vision für ecco.eco?

Lan: Die Erschaffung einer Online- und Offline-Gemeinschaft, die sich auf Upcycling konzentriert – sei es durch den Kauf und Verkauf von hochwertigen Upcycling-Produkten, Heimwerker-Workshops oder andere Veranstaltungen.

Justine: Und zu einem starken, authentischen und renommierten digitalen Upcycling-Marktplatz zu werden.

Danielle Burkhard, Lan Le Diem Tran und Justine Fontana. Foto-Credits: Charly Rappo.


Mehr Infos unter www.ecco.eco

Event Die sieben Berner Startups präsentieren sich mit den weiteren nationalen Incubator-TeilnehmerInnen am Montag, 18. Mai 2020 am Event Circular Economy presents: Virtual Demo Day. Teilnahme kostenlos, Anmeldung hier.

Das Startup Help’n’Trade ist eine digitale Plattform, die den Austausch von Waren und Dienstleistungen vor Ort erleichtert. So können Produkte für Waren, Dienstleistungen oder Geld umgetauscht und so auch Menschen mit akutem Bedarf unterstützt werden können. Dabei kann ebenso die Nachhaltigkeit der getauschten Waren erhöht und gleichzeitig die lokale Gemeinschaft gestärkt werden. Das Geben steht im Vordergrund, ebenso die Verringerung des CO2-Fussabdrucks.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Stefan Kuruc: Wir sind: Andrew, Front End, mit zehn Jahren Erfahrungen in Front-End Design; Thomas Jedelhauser, CMO, mit sieben Jahren Erfahrungen in Marketing; Frederico, Back End, mit fünf Jahren Erfahrung in Back End und Cloud Solutions; Roland Sagan, CSO mit über 10 Jahren in Sales, Audrey Bisch, COO mit über 7 Jahren Erfahrung in Operations und mir, Stefan Kuruc, Gründer und CEO, mit fünf Jahren Erfahrung in IT Consulting.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Jeder von uns im Team hat eine Geschichte zu erzählen, die in etwa gleich endet: “Ich brauche Hilfe und bin bereit, etwas dafür zu tauschen.” Wir haben zunächst mit dem lokalen Austausch von Waren und Dienstleistungen begonnen. Schnell haben wir bemerkt, dass wir alleine nicht viel bewirken können. Wir entschieden uns, unsere Plattform für weitere Unternehmer und Gründer zu öffnen, damit wir alle von unserem Engagement, Zielen und Ökosystem profitieren können.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Wir ermöglichen allen – Menschen und Unternehmen – an der lokalen Kreislaufwirtschaft teilzunehmen. Ob es nun primär um Wiederverwendung, Umdenken oder  Renovierung geht, im Mittelpunkt der einfache Austausch von Fähigkeiten, Waren und Dienstleistungen steht – wir bauen die Plattform, um diese Veränderungen vor Ort zu ermöglichen.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

2020 wollen wir einen Investor finden, um in verschiedenen Städten der Schweiz zu starten.

Was ist eure langfristige Vision für Help’n’Trade?

Wir ermöglichen Unternehmertum – weil unsere Plattform möglichst allen dient, damit möglichst viele etwas bewirken können.

Thomas Jedelhauser und Stefan Kuruc, nicht im Bild: Andrew und der Team-Freelancer.


Mehr Infos unter www.helpandtrade.com

Das Startup co-kitchen von Kremena Diatchka möchte Ruhe, Klarheit und Kraft in das alltägliche Kochen bringen und dabei die überwältigende Menge an Informationen rund um nachhaltige Lebensmittel in einfache, einem breiten Publikum zugängliche Richtlinien zu destillieren. Die Erdung der heimischen Küche als integraler Bestandteil des Nahrungsmittelkreislaufs ist eines der Hautpziele des Startups co-Kitchen.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stell dich doch kurz einmal vor.

Kremena Diatchka: Meine Name ist Kremena, ich bin die Gründerin der Community-Plattform co-kitchen.

Wie bist du auf deine Startup-Idee gekommen?

Durch den Übergang zu einer veganen Ernährung vor vielen Jahren, fand ich einen Zugang in die weite Welt der Lebensmittel. Das hat mich dazu inspiriert, mir viele schwierige Fragen über dieses grundlegende Thema zu stellen, etwa wie wir uns und unsere Lieben täglich ernähren. Nachdem ich in die professionelle Gastronomie eingetaucht bin und eine Menge schmackhaftes Essen für viele Menschen produziert hatte, wurde mir klar, dass der nächste Schritt darin bestehen würde, die Menschen zu unterstützen und zu befähigen, jeden Tag in ihren Küchen selbst auf diese Weise zu kochen.

Was macht dein Startup und deine Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Mit co-kitchen möchte ich die Verwendung lokaler, pflanzlicher Zutaten mit kürzeren Nahrungsketten und die Verringerung der Lebensmittelabfälle im Haushalt so mitfördern.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

Ein Minimum Viable Product (MVP) ausarbeiten, um co-kitchen zum fliegen zu bringen.

Was ist deine langfristige Vision für co-kitchen?

Eine Welt, in der wir kontinuierlich eine enge und direkte Beziehung zu dem pflegen, was uns trägt.

 

co-kitchen-Gründerin Kremena Diatchka


Mehr Infos unter co-kitchen.ch

Event Die sieben Berner Startups präsentieren sich mit den weiteren nationalen Incubator-TeilnehmerInnen am Montag, 18. Mai 2020 am Event Circular Economy presents: Virtual Demo Day. Teilnahme kostenlos, Anmeldung hier.

In der Schweiz arbeiten 5’400 Personen in den Bereichen Produktion, Postproduktion und anderen technischen Bereichen rund um das Filmschaffen, dabei braucht es für die Dreharbeiten hochwertige und teure Filmausrüstung. Mit der Online-Sharing-Plattform CINE.EQUIPMENT verfolgt man das Ziel, die Filmausrüstung in der Schweiz sichtbarer und zugänglicher zu machen. Das Startup ist ein Sharing-Marktplatz, auf dem FilmemacherInnen und Filmproduktionsfirmen in der ganzen Schweiz Filmausrüstung mieten und verleihen können.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Carolina Steiner: In meinem Team sind Fabian Steiner, Andreas Keller und David Röthlisberger, mein Name ist Carolina Steiner.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Nach seinem Filmstudium fragte sich Fabian, woher er seine Filmausrüstung für seine Projekte nehmen solle, da er die Ausrüstung der Schule nicht mehr benutzen konnte.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Wir schaffen die Möglichkeit, die vorhandene Ausrüstung zu teilen und somit mehr zu nutzen.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

Wir wollen die Filmschaffenden der Städte Basel und Luzern erreichen. Und wir wollen lernen, wie wir den bisherigen Prozess auswerten und die nächsten Schritte daraus planen können.

Was ist eure langfristige Vision für Cine.Equipment?

Wir wollen Filmemacher zusammenbringen, um ihr Potenzial zu entfalten.

 

Fabian Steiner, Carolina Steiner und Andreas Keller, nicht im Bild: David Röthlisberger.


Mehr Infos unter cine.equipment
Event Die sieben Berner Startups präsentieren sich mit den weiteren nationalen Incubator-TeilnehmerInnen am Montag, 18. Mai 2020 am Event Circular Economy presents: Virtual Demo Day. Teilnahme kostenlos, Anmeldung hier.

Das Startup TEIL ist der offene Kleiderschrank in Bern. Nachhaltigkeit wird als Notwenigkeit definiert. Die einzige umweltfreundliche und somit nachhaltige Lösung ist für TEIL, die Produktion von Gütern zu reduzieren. Dadurch dass Kleidung mit anderen geteilt, statt im Schrank gelagert wird, setzt sich TEIL für Nachhaltigkeit durch maximale Verwendungsdauer von Produkten und bewusstem Besitz ein.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Nadal Gasser: Im Team von TEIL dabei sind Irina Gasser, Sortiment-Verantwortliche; Deborah Alder-Gasser, Kommunikation & Netzwerk; Claudio Alder, Finanzen & Controlling; Lili Salathé, Grafik und Gestaltung; Anna Rien, Produktdesign und mir, Nadal Gasser, Team-Koordination & Kommunikation.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Inspiriert durch die «Kleiderei» und das persönliche Bedürfnis nach nachhaltigen Alternativen bei der Bekleidung.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Wir geben stilvollen und intakten Kleidern, die nicht mehr oder nur wenig genutzt werden, wieder ihren ursprünglichen Sinn zurück. Nämlich, dass sie getragen werden.

Foto-Credits: Lilian Salathé, Fotografie | Grafik

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

Die Eröffnung von TEIL beim Bubenbergplatz 10 in Bern feiern, diverse Partnerschaften mit lokalen Labels und Stores eingehen und 80-100 regelmässige Kundinnen und Kunden bis Ende 2020 bei TEIL begrüssen zu dürfen.

Was ist eure langfristige Vision für TEIL?

In den nächsten 5 Jahren soll sich TEIL in Bern als nicht wegzudenkender Player in Bezug auf nachhaltigen Konsum von Kleidung etablieren. Wir schaffen fünf weitere Arbeitsplätze in der TEIL-Location in Bern und expandieren an mindestens eine weitere Location.

Zu TEIL gehören: Irina Gasser, Nadal Gasser (beide im Bild), Deborah Alder-Gasser, Claudio Alder, Lili Salathé und Anna Rien.


Mehr Infos unter www.teil.style