Geschichte des Netzwärk-Programms: Mehr als Integration
29 April 2019 - Pablo Sulzer

Der Impact Hub Bern ist ein guter Nährboden für neue Programme jeglicher Art. So hat auch der Verein Netzwärk seine Spuren im Hub hinterlassen. Die Geschichte einer Gruppe, die bestrebt ist, mehr als Integration zu erreichen.

Alles begann Weihnachten 2016, als der Impact Hub das Catering-Angebot des Vereins Netzwärk buchte. Dies war die erste Begegnung der beiden Unternehmen. Aus weiteren Treffen entstand eine Zusammenarbeit und irgendwann letzlich das heutige Inclusion Program.

Das Netzwärk-Team und Teilnehmer des Kick-Off-Events des Inclusion Programms.

Nach zwei Jahren hat Netzwärk im März 2019 in Bern mit dem offiziellen Kick-off-Anlass den erfolgreichen Start ihres Inclusion Programs gefeiert. In diesem Trainingsprogramm wird das Potenzial von Flüchtlingen mittels Weiterbildungsmassnahmen gefördert. Dabei werden sie während zwölf Wochen von Job Coaches aus der Schweizer Wirtschaft begleitet.

Erste Netzwärk-Station: Impact Hub Bern

Der Weg bis zum Programmstart war steinig und wäre ohne die Hilfe vom Impact Hub Bern wohl nur schwer zustande gekommen. Impact Hub Bern unterstützte Netzwärk und Initiator Stephan Frey in allen Belangen. Sie stellten dem Verein die Räumlichkeiten, Infrastruktur sowie das nötige Know-How zur Verfügung. Wichtige Schlüsselkontakte konnten in verschiedenen Bereichen wie z.B. in der Sozialarbeit oder Privatwirtschaft geknüpft werden.

Der Verein Netzwärk im Impact Hub Bern.

In schwierigen Zeiten erhielt der Verein mentale Unterstützung und die nötige Energie das Projekt weiterzuverfolgen. Ein spezieller Dank möchte Netzwärk an dieser Stelle Christian Hirsig von Powercoders aussprechen. Er unterstützte Netzwärk tatkräftig mit seinem Wissen und dient noch heute als wichtige Referenzperson. Impact Hub Bern hat die Türen zu einer grossen Community geöffnet, in der eine Vielzahl an Synergien genutzt werden können.


Infos zum Inclusion Program vom Verein Netzwärk

Das Inclusion Program möchte motivierten, geflüchteten Menschen eine Perspektive geben und sie nachhaltig in den Arbeitsmarkt einbinden. Auf dem Weg dahin, gilt es kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Hürden zu überwinden. Die Teilnehmenden wollen sich mehr als «integriert» fühlen. Sie möchten sich nützlich, wertgeschätzt und willkommen fühlen. Sie wollen am gesellschaftlichen (privaten und beruflichen) Leben in der Schweiz teilnehmen und sich mit einem gesunden Selbstvertrauen darin bewegen können. Das Inclusion Program ist der erschte Schritt dazu.


Der Text wurde vom Verein Netzwärk verfasst.

Das Netzwärk-Team