Meine Erfahrungen im Vaterschaftsurlaub vom Impact Hub Bern
16 Oktober 2019 - Rolf

Rolf Arni, Mitgründer vom Impact Hub Bern und nun frischgebackener Vater, erzählt von seinen Vaterschaftsurlaubs-Erfahrungen und den heutigen Möglichkeiten & Chancen von Remote Work bei einer Familiengründung. 

Am 8. Januar kommt etwas früh unsere Ella zur Welt. Schon hier zeigt sich meine Arbeitssituation im Hub als äusserst flexibel, musste ich doch den Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen plötzlich viel eher beziehen. Ich hatte zwar schon ab und zu Termine, konnte das aber gut miteinander vereinbaren.

Die ersten Wochen: Am Morgen konnte ich jeweils gut mit der Kleinen auf dem Schoss arbeiten (da schlief sie noch mehrheitlich), sodass meine Frau Samira nach einer langen Nacht auch etwas ausruhen konnte. Dank super Unterstützung von ihr war es mir auch möglich, die Masterprüfungen und dann später die Masterarbeit abzuschliessen.

Wir versuchen so gut es geht, zu gleichen Teilen für unser Kind da zu sein, was natürlich nicht immer einfach ist. Anfang 2019 konnte ich zudem auf 60% beim Hub reduzieren und habe so mehr Zeit zur Verfügung. Remote Work zeigt sich zudem wieder mal als ideale Arbeitsform! Ich kann mehr Zeit zuhause verbringen. Und wenn Samira und die Kleine eine schlechte Nacht haben, nehme ich Ella morgens einfach in den Hub und gönne meiner Frau eine Auszeit zuhause.

Etwas strenger wurde es wieder, als Samira 60% zu arbeiten begann. Zum Glück kann sie das auch Remote, sodass wir immer noch viel Zeit haben, uns um unser Kind zu kümmern. Wir müssen uns nicht tot-planen, wie das andere Familien müssen. Ich glaube, Remote Work ist das Modell der Zukunft.

Eine grosse Hilfe war da auch die Mutter von Samira und später meine Eltern, welche einige Zeit mit Ella verbrachten, während wir arbeiteten. Jetzt nach acht Monaten besucht Ella wöchentlich während zwei Tagen die Kita bei uns im Breitenrain, einen Tag verbringt sie jeweils bei meinen Eltern, einen bei mir und einen halben bis ganzen Tag bei Samiras Eltern.

Letztlich bin ich sehr dankbar, haben wir mit dem Impact Hub eine fortschrittliche Unternehmung erschaffen, die all das möglich macht und sehr zur Lebensqualität unserer Familie beiträgt.