#4 – Die Teilnehmer des Circular Economy Incubators 2020: Stefan Kuruc von Help’n’Trade
15 Mai 2020 - Pablo Sulzer

Das Startup Help’n’Trade ist eine digitale Plattform, die den Austausch von Waren und Dienstleistungen vor Ort erleichtert. So können Produkte für Waren, Dienstleistungen oder Geld umgetauscht und so auch Menschen mit akutem Bedarf unterstützt werden können. Dabei kann ebenso die Nachhaltigkeit der getauschten Waren erhöht und gleichzeitig die lokale Gemeinschaft gestärkt werden. Das Geben steht im Vordergrund, ebenso die Verringerung des CO2-Fussabdrucks.

Über diese Serie Von über 100 Bewerbungen haben 27 Startups das diesjährige Förderprogramm Circular Economy Incubator 2020 absolviert. Wir stellen euch die Berner Unternehmerinnen und Unternehmer vor. Gemeinsam in Richtung Kreislaufwirtschaft zu gehen, das ist unser Ziel. Hierfür braucht es viele motivierte Beteiligte, die anpacken möchten und kreative Ideen umsetzen wollen.

Impact Hub Bern: Stellt euch doch kurz einmal vor.

Stefan Kuruc: Wir sind: Andrew, Front End, mit zehn Jahren Erfahrungen in Front-End Design; Thomas Jedelhauser, CMO, mit sieben Jahren Erfahrungen in Marketing; Frederico, Back End, mit fünf Jahren Erfahrung in Back End und Cloud Solutions; Roland Sagan, CSO mit über 10 Jahren in Sales, Audrey Bisch, COO mit über 7 Jahren Erfahrung in Operations und mir, Stefan Kuruc, Gründer und CEO, mit fünf Jahren Erfahrung in IT Consulting.

Wie seid ihr auf eure Startup-Idee gekommen?

Jeder von uns im Team hat eine Geschichte zu erzählen, die in etwa gleich endet: „Ich brauche Hilfe und bin bereit, etwas dafür zu tauschen.“ Wir haben zunächst mit dem lokalen Austausch von Waren und Dienstleistungen begonnen. Schnell haben wir bemerkt, dass wir alleine nicht viel bewirken können. Wir entschieden uns, unsere Plattform für weitere Unternehmer und Gründer zu öffnen, damit wir alle von unserem Engagement, Zielen und Ökosystem profitieren können.

Was macht euer Startup und eure Idee zirkulär, also Teil einer Kreislaufwirtschaft?

Wir ermöglichen allen – Menschen und Unternehmen – an der lokalen Kreislaufwirtschaft teilzunehmen. Ob es nun primär um Wiederverwendung, Umdenken oder  Renovierung geht, im Mittelpunkt der einfache Austausch von Fähigkeiten, Waren und Dienstleistungen steht – wir bauen die Plattform, um diese Veränderungen vor Ort zu ermöglichen.

Was möchtet ihr im Jahr 2020 noch alles erreichen?

2020 wollen wir einen Investor finden, um in verschiedenen Städten der Schweiz zu starten.

Was ist eure langfristige Vision für Help’n’Trade?

Wir ermöglichen Unternehmertum – weil unsere Plattform möglichst allen dient, damit möglichst viele etwas bewirken können.

Thomas Jedelhauser und Stefan Kuruc, nicht im Bild: Andrew und der Team-Freelancer.


Mehr Infos unter www.helpandtrade.com