Unsere «Home Story»: Wie mit Quadrat der Style in den Impact Hub Bern kam #3
18 January 2017 - Miriam Gantert

Im Mai 2016 unterschrieben wir den Mietvertrag für den ehemaligen Krompholz. Schon damals fragten wir uns, ob wir völlig dem Grössenwahn erlegen waren und wie zum Teufel wir mit unserem winzigen Budget den grossartigen Ort unserer Vorstellung erschaffen konnten.

Ein paar Monate später kann ich euch die Antwort sagen: Dank viel Good Will von anderen! Den Helfern auf der Baustelle, wie auch unseren genialen Partnern bei der Einrichtung. Sie ticken wie wir, sind mit Herzblut bei ihrer Sache und jeder hat seine eigene Story:

#3: Unsere Number 1 Ideengeber vom Quadrat

Am intensivsten haben wir im Umbau mit unseren Innenarchitekten, dem Quadrat zusammengearbeitet. Dan, Christine und Noemi sind für einen Grossteil des Impact Hub Bern Erlebnisses verantwortlich: das gewagte Farbkonzept, die flexiblen Möbel im 3. Stock und vieles mehr.

Urheber unserer Zusammenarbeit war der letzte Satz im Artikel im Bund über uns: “Das Start-up-Team muss nicht nur Projektpartner und Sponsoren finden, sondern auch Möbel zur Einrichtung der Arbeitsplätze der Zukunft.” Da fühlte sich Dan angesprochen und bald darauf wurden Raphael und Frederike vom Quadrat eingeladen:

«Wir fuhren mit gemischten Gefühlen nach Zollikofen», sagte Frederike. «Wer war dieser Dan, der von allen in den Himmel gelobt wurde. Warum wollte der uns unbedingt kennen lernen? Wie sollten wir jemals einen Innenarchitekten engagieren können, bei unserem Budget? Das Team führte uns durch die Räumlichkeiten: Alles stimmig, nichts überkandidelt. Beim anschliessenden Mittagessen in ihrem Restaurant skizzierten wir auf Papiertischtücher erste Ideen für Möbel-Prototypen. Räphu und ich wussten noch nicht wie, nur, dass wir unbedingt mit Dan und seiner Crew zusammenarbeiten wollten.»

«Ja, das Budget und diese flexiblen Arbeitsplätze für den 3. Stock waren eine ziemliche Herausforderung», bestätigt Dan. «Die wichtigste Idee um effizient zusammen vorwärts zu kommen war der Musterraum, den wir am Community Event präsentiert haben – sonst hätten wir euch nie von der dunklen Decke überzeugen können! Nur wenn man drinsteht wird das greifbar.»

Das «Fast Prototyping» zeigte seine Wirkung. Wir waren restlos überzeugt und liessen uns auch auf ihre weiteren, geniale Ideen ein: die Dachbalken zum Empfangsdesk zu verarbeiten, der «Lampen-Aktion» an der Eröffnung und vieles mehr. Denn das Quadrat funktioniert wie wir: «Am liebsten würde ich arbeiten, ohne Rechnungen zu stellen», sagt Dan. «Ich empfinde die K unden und unser Team als eine Bereicherung, nicht als eine Last. Deshalb geben sie mir Energie und brennen mich nicht aus.»

Seit über 20 Jahren ist Dan nun schon mit Herzblut dabei – von der Werkstatt im Keller zu den 2200 qm in Zollikofen. Das Geldverdienen stand dabei nie im Zentrum, weder bei der Sanierung des Plus-Energie-Mehrfamilienhaus der Stadt Bern, noch beim neusten Projekt: einer «vertikalen Siedlung». In erster Linie geht es darum nachhaltige, spannende Ideen umzusetzen. Deshalb freuen wir uns auch weiterhin mit dem Quadrat verrückte Ideen zu spinnen!

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