Was sucht ein Unternehmen wie Swisscom im Impact Hub?
27 February 2017 - dinobeerli

Im Prinzip hat Swisscom bereits alles, was es für die Förderung von Innovation braucht: eine Innovationsabteilung, Startup Scouts, sogar ein eigenes Coworking Space inklusive inspirierenden Meetingräumen. Und das gleich um die Ecke vom Impact Hub Bern an der Genfergasse. Wozu also eine Partnerschaft mit dem Impact Hub?

Der Initiator unserer Partnerschaft, Roger Wüthrich-Hasenböhler, Chief Digital Officer Swisscom, gibt uns die Antwort:

 

Roger: Der Hub ist ein Kraftort der Innovation und der Kollaboration, wo sich die junge Welt der Startups mit der etablierten Businesswelt auf Augenhöhe vernetzen kann; der Prototyp einer Arbeitskultur, wie sie sich auch in den traditionellen Unternehmen etablieren wird.

Dino: Danke Roger, wir hätten den “Hub 4 Business” Pitch selbst nicht besser formulieren können. Doch zurück nach Bern: Reicht ein Impact Hub in Zürich nicht? Wieso unterstützt ihr auch uns in Bern?

Roger: Als ich vom Projekt Impact Hub Bern das erste Mal gehört habe, war ich überzeugt, dass es zwingend nötig ist, auch hier ein solches unabhängiges Zentrum für Innovation und Unternehmertum zu etablieren, insbesondere, dass junge Unternehmer in Bern ins Risiko gegangen sind und mit ihrem Enthusiasmus und Energie etwas zu für den Standort und Region zu bewegen! Für mich ein Vorbild und ich wünschte mir, dass dieses Vorbild noch etliche Nachahmer finden wird.

Dino: Enthusiasmus, Energie und junges Unternehmertum…that all sounds very sexy. Doch wir “co-createn” ja auch Handfestes für und mit euch: Möchtest du kurz unser erstes gemeinsames Projekt, die Impact Academy “Future of Work + Leadership” anteasern?

Roger: Die Impact Academy richtet sich an Business Vordenker und widmet sich den Megatrends unserer Zeit: New Leadership, Digitalisierung, Transformation der Arbeitswelt. Die Swisscom wird ihre Erfahrung zu diesen Themen einbringen. Doch vor allem haben wir ein Interesse, dass Berner Unternehmen ihr Knowhow miteinander vernetzen und kollaborativ neue Lösungen für die Herausforderungen der Arbeitswelt von heute und morgen entwickeln. Weitere Programme sind in der Pipeline: der “Impact Leadership Circle”, das “Innovation Mindset” oder die “Youngpreneur Bern”.

Dino: Weniger Denken in Silos, mehr Zusammenarbeit über die Grenzen der Firma hinaus. “Better together” nennen wir diesen Ansatz. Denkst du, das ist ein Anliegen unserer Zeit?

Roger: Der Impact Hub entspricht einem neuen Bedürfnis nach einer Zusammenarbeitsform zwischen Unternehmen, Universitäten und Hochschulen, zwischen Startups und dem zugehörigen Ecosystem. Diese neue Zusammenarbeitsform fördert die Innovation und bringt unterschiedliche Kompetenzen zusammen, um Neues zu schaffen oder durch das Zusammenbringen von Kompetenzen und den entsprechenden Menschen mehr Wert zu schaffen. Diese Modell, dass von der kommenden Generation aufgebaut und weiterentwickelt wird, ist aus Sicht Swisscom ein wichtiges Element, dass die Schweiz und die Wirtschaft auch in Zukunft erfolgreich sein werden.

 

Unsere nächsten gemeinsamen Events:

3D-Druck-Workshop mit Swisscom Academy

TechTalk & Dev.Wednesday: Swiss Transport Data in Near Real Time

Impact Academy 1: Leadership 4.0 + Organisationsformen der Zukunft